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Nachrichtenarchiv Heraeus-Edelmetallhandel

24.11.11 - 7. Edelmetallforum für Firmenkunden, wieder mit 120 Teilnehmern restlos ausgebucht
Am 24. November fand in Hanau zum mittlerweile siebten mal das Edelmetallforum für Firmenkunden statt. Mit 120 Teilnehmern von Industrieunternehmen, Banken und Edelmetallhändlern war die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder vollständig ausgebucht. Im Mittelpunkt standen dabei Fachvorträge zu verschiedensten Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Edelmetallmärkte, die den gesamten Edelmetallkreislauf nachbilden.

Zuerst sprach Herr A. Geiger von der Sachenerz-Bergwerks GmbH über die geologische und wirtschaftliche Herausforderung des Silberbergbaus im Erzgebirge. Anschließend gab Herr Dr. W. Hörner von der Argor-Heraeus einen Überblick über den Tagesablauf eines Refiners.

Herr Prof. Kleine von der Steinbeis-Hochschule, Berlin/München berichtete aus seiner aktuellen wissenschaftlichen Studie zum Thema Anlageverhalten von Privathaushalten, einen Überblick über den Gold- und Silberbesitz privater Anleger, sowie die Motive der privaten Haushalte beim Erwerb von Edelmetallen.

Aus dem Heraeus Produkbereich stellte Herr Jörn Jahnke, als verantwortlicher für den Geschäftsbereich Keramische Farben bei Heraeus, im vierten Vortrag des Tages die Aktivitäten des Konzerns in diesem Segment vor.

Herr Frank Lehmann, ehemaliger Leiter der ARD Wirtschaftsredaktion, referierte zur allgemeinen Gesamtwirtschaftlichen Lage, Schwerpunktthema war hier die aktuelle Lage in der Finanzkrise.

In der abschließenden Präsentation gab Hans-Günter Ritter, Geschäftsführer der Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbH, dann einen Überblick über die Treiber auf den Edelmetallmärkten im Jahr 2011 und einen Ausblick auf die Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Beim Gold ist aktuell der Aufwärtstrend weiter intakt, jedoch ist man nicht so optimistisch wie die meisten anderen Marktteilnehmer. Hier erwartet man eine Spanne zwischen $1.600 und $2.050 für 2012. Bei dem Industrie- und Anlagemetall Silber ist Heraeus Metallhandelsgesellschaft zwar ebenfalls optimistisch, warnt aber gleichzeitg auch vor möglichen Kursrückschlägen, die durch den erhöhten Substitutionsdruck bei den industriellen Anwendung resultieren können.
Bei den kleinen Platingruppenmetallen ist gerade beim Ruthenium die Nachfrage in den letzten Monaten drastisch zurückgegangen, so dass der Markt ohne (weitere) neue industriellen Anwendungen, kaum Hoffnung für zukünftige Kursteigerungen gibt.
15.08.11 - Seit Mitte 2011 sind alle Goldbarren mit fortl.Nummerierung und Zertifikat versehen

Alle ab Sommer 2011 hergestellten Goldbarren von Heraeus tragen eine Seriennummer und sind zusätzlich mit einem Qualitäts-Zertifikat versehen, auf die auch die entsprechende Nummer des Barrens gedruckt ist.

Die neue Verpackung sieht nicht nur ansprechenend aus und ist mit zwei Schweißnähten besonders stabil, sie besteht auch aus dem umweltfreundlichen Kunststoff PET.
01.04.11 - Heraeus eröffnet Metallhandelsgesellschaft in Shanghai
Nach intensiven und langen Vorbereitungsarbeiten wurden am 1. April 2011 die Handelsaktivitäten durch die neu gegründete Heraeus Metals Shanghai Ltd. (HMS) aufgenommen. Am 31. März fanden sich daher zahlreiche Vertreter der asiatischen Heraeus Gesellschaften sowie aus Übersee in Shanghai ein, um an der Eröffnungszeremonie der HMS teilzunehmen.
In seiner Eröffnungsrede ging Hans-Günter Ritter, Leiter Trading Division, auf die Motive für die Gründung des neuen Unternehmens ein. Über viele Jahre hat Heraeus unter der Führung der HMTS eine starke Präsenz in der Edelmetallbearbeitung und im Edelmetallrefining entwickelt und ausgebaut. Durch die Erweiterung der Aktivitäten in der Herstellung von Katalysatoren bei der Heraeus Catalysts (Danyang) Co. Ltd. (HCDC) sowie dem Ausbau der Refiningaktivitäten bei der Heraeus Recycling Technology (Taicang) Co. Lt. (HRTT) nimmt Heraeus eine führende Rolle im industriellen Edelmetallgeschäft in China ein. Daneben ist Heraeus einer der größten Hersteller von Gold Bonddraht in China.
Der zukünftige Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit sind zu einem hohen Grad von einem professionellen Edelmetallmanagement abhängig. Der ununterbrochene Zugang zu Edelmetallen, sowie das managen der Risiken, sind grundlegende Voraussetzungen für die Funktionsfähigkeit, wenn Rohstoffe knapp und Preise hochvolatil sind. Mit der Professionalisierung des Edelmetallmanagements durch die Gründung der HMS setzt daher die Business Group HPM konsequent ihre Strategie um und bündelt Bearbeitung, Refining und Handel von Edelmetallen zu schlagkräftigen Einheiten, die die Grundlage für weiteres profitables Wachstum bilden.
Mit der Eröffnung der HMS ist die Trading Division von Heraeus Precious Metals nun an den vier Standorten Shanghai, Hong Kong, Hanau und New York vertreten. Die globale Präsenz versetzt die Division in die Lage, einen herausragenden Service rund um die Uhr anzubieten und damit eine führende Rolle im industriellen Edelmetallhandel einzunehmen.
25.11.10 - 6. Heraeus Edelmetallforum vollständig ausgebucht
Am 25. November fand in Hanau das 6. Heraeus Edelmetallforum für Firmenkunden statt. Mit 120 Teilnehmern von Industrieunternehmen, Banken und Edelmetallhändlern war die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder bis auf den letzten Platz belegt. Im Mittelpunkt standen dabei Fachvorträge zu verschiedensten Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Edelmetallmärkte.

Den volkswirtschaftlichen Rahmen setzte in diesem Jahr Stefan Schilbe, Chefvolkswirt von HSBC Trinkaus in Düsseldorf. Er gab den Teilnehmern einen Überblick über die aktuelle Lage auf den Zins- und Währungsmärkten und zeigte dabei die frappierenden Parallelen zwischen der Entwicklung in den USA heute und in Japan vor 10 - 15 Jahren auf. Seine Schlussfolgerung, dass deshalb eine Trendwende beim Zinsniveau in den USA auf absehbare Zeit nicht zu erwarten ist, könnte auch für die Edelmetallmärkte von Bedeutung sein. Schließlich rechnen viele Marktbeobachter damit, dass es bei den Edelmetallpreisen erst dann zu einer strukturellen Trendwende kommen dürfte, wenn die internationalen Zinsen angehoben werden und sich so die relativen Kosten für das Halten von Edelmetallen zu sehr erhöhen.

Den zweiten Vortrag hielt Stephen Forrest von der englischen Beratungsfirma SFA Oxford. Er beschäftigte sich mit der Lage der Platinminenindustrie in Südafrika. Forrest gab dabei einen Überblick über Themen wie die stets steigenden Produktionskosten am Kap und kommentierte auch den aktuellen Stand der Verstaatlichungsdebatte in Bezug auf die Minenindustrie. Was die Entwicklung der Neuproduktion selbst angeht, konnte er den anwesenden Verbrauchern von Platinmetallen aus der Auto-, Elektronik- und Chemieindustrie wenig Hoffnung machen: Aus seiner Sicht wird sich in den nächsten Jahren bei steigender Nachfrage eine immer deutlichere Angebotslücke bei den zu großem Teil in Südafrika geförderten Platinmetallen entwickeln.

Investoren und ihre wieder entdeckte Vorliebe für physische Edelmetalle waren das Thema der nächsten Präsentation. Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Leiter Sales und Marketing bei der Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbH, gab eine Übersicht zur aktuellen Lage im Bereich der physischen Investments in Form von Barren und Münzen. Er vermittelte dabei einen detaillierten Einblick in die Geschichte der verschiedenen Edelmetallanlagen, in die Motive der Anleger in verschiedenen Ländern und in die unterschiedlichen auf dem Markt angebotenen Produkte. Die Präsentation wurde abgerundet durch eine Übersicht über in den letzten Jahren neu auf den Markt gekommene Produkte, über die unterschiedlichen Vertriebswege und durch einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen in diesem Segment.

Zwei Vorträge beschäftigten anschließend sich mit den industriellen Anwendungen für Edelmetalle. Jens Trötzschel, Business Unit Manager in der Medical Components Division im Heraeus Stammwerk in Hanau stellte die vielfältigen Einsatzgebiete von Platin in der Medizinindustrie dar. Von der Krebsbehandlung bis hin zu Komponenten von Herzschrittmachern und von bei Schlaganfällen verwendeten Stents wird das teure Edelmetall aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften eingesetzt. Annette Lukas, Leiterin des weltweiten Technologie Managements in der Engineered Materials Division bei Heraeus zeigte anschließend einige der „verborgenen“ Einsatzgebiete für Edelmetalle auf. So spielen die Metalle bei der Herstellung von Salpetersäure (als Grundstoff für Düngemittel) eine unverzichtbare Rolle, sie werden aber auch bei der Herstellung von Teilen für Festkörperlaser und Flachbildschirme eingesetzt. Drei weitere von Lukas vorgestellte Einsatzgebiete umfassten die Herstellung von Glasfasern, die Nutzung von Edelmetallen in Antriebssystemen von Satelliten und in Federspitzen von Füllhaltern.

In der abschließenden Präsentation gab Hans-Günter Ritter, Geschäftsführer der Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbH, dann einen Überblick über die Treiber auf den Edelmetallmärkten im Jahr 2010 und einen Ausblick auf die Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Er führte dabei aus, dass Heraeus kurzfristig noch kein Ende des nach oben gerichteten Preistrends sieht. Frühestens im 2. Quartal 2011 könnte es zu einer ausgeprägteren Beruhigungsphase kommen. Was die Entwicklung der einzelnen Metalle angeht, rechnet Heraeus mit einer fundamental besonders guten Ausgangsituation bei Palladium und Iridium, während Ruthenium und Platin deutlich unterdurchschnittlich abschneiden dürften.
16.09.10 - Silberbarren von Heraeus Hongkong erhalten LBMA-"Good-Delivery" Status
Silberbarren Heraeus Hongkong
Heraeus Limited in Hongkong (HLH) wurde gestern für seine 1.000 Unzen (ca. 31,1 kg) Silberbarren von der London Bullion Market Association (LBMA) als sog. Good-Delivery Hersteller akzeptiert und somit auf die Liste der bei der LBMA akkreditierten Lieferanten aufgenommen worden.

Die LBMA ist eine in London angesiedelte Vertretung von führenden im Gold- und Silberhandel tätigen Adressen. Die von ihr geführte Good-Delivery-Liste sorgt für einheitliche und international akzeptierte Qualitätsstandards bei Gold- und Silberbarren; die Barren werden allgemein auch als Standardbarren bezeichnet.

Die auf der Liste der akzeptierten Hersteller vertretenen Unternehmen müssen schon vor der Aufnahme strenge Kriterien erfüllen und werden auch nach der Akzeptierung regelmäßig überprüft. Dabei wird von der LBMA nicht nur die Produktqualität, sondern auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der Unternehmen überprüft.

Die Scheideanstalt von Heraeus in Hongkong ist im Stadtteil Fanling im Norden der New Territories beheimatet. Als hauptsächliche Quellen für das Ausgangsmaterial zur Herstellung der Good-Delivery Barren dient der HLH Material von Minen in Form sog. Dore-Barren, aber auch Altmetall, das wieder aufgearbeitet wird. Neben den neuen Standardbarren stellt die HLH aus Silber auch kleinere Barren, Granalien und Anoden für die weitere industrielle Nutzung her, sowie Sterling-Silber für die Schmuckindustrie.
07.05.10 - Nachfrage nach Edelmetallbarren erreicht höchsten Stand seit der Lehman-Krise
Goldbarren von Heraeus - eine sichere Bank
Die Nachfrage nach Edelmetallbarren von Heraeus hat in den letzten beiden Wochen den höchsten Stand seit der Lehman-Krise 2008 erreicht. Anleger reagieren mit ihren Käufen offensichtlich auf die Unsicherheit rund um die Finanzprobleme Griechenlands. Auch die Einigung auf ein Hilfspaket durch die europäischen Staaten und den IWF haben das Kaufinteresse bisher nicht dämpfen können.
Die Nachfrage bei den Goldbarren erstreckt sich dabei quer durch das gesamte Produktportfolio, angefangen bei den 1g-Barren bis hin zu den 1kg-Barren.

Der Edelmetallhandel von Heraeus konnte die erhöhte Nachfrage von Banken und Edelmetallhändlern (Heraeus verkauft nicht direkt an private Endkunden) dank einer im Vergleich zu 2008 erhöhten Vorratshaltung und einer gesteigerten Flexibilität bei der Produktion zunächst problemlos befriedigen. Seit Mitte letzter Woche waren dann einzelne Gattungen aber immer wieder mal nicht verfügbar, zum Ende der ersten Mai-Woche sind nun erstmals alle Barrentypen kurzfristig ausverkauft. Die Lage wird sich aber bereits am kommenden Montag dank zusätzlicher Lieferungen wieder entspannen, so dass dann sofort auch wieder neue Aufträge entgegengenommen werden.

Wichtig bleibt festzustellen, dass die aktuellen Lieferfristen bei den Barren lediglich eine Folge der limitierten Produktionskapazitäten für diese speziellen Barren sind und keinerlei grundsätzliche Knappheit an physischem Gold oder Silber bedeuten. Im Gegenteil, es gibt derzeit eher sogar ein Überangebot an Gold- und Silbergranalien, die sowohl für industrielle Zwecke, wie auch für die Herstellung von Anlagebarren den Ausgangsrohstoff bilden. Für Privatanleger sind direkte Investments in Granalien allerdings keine Alternative, da diese bei einem Rückverkauf an eine Scheideanstalt analysiert werden müssen und dieser komplizierte Prozess sehr zeitaufwändig und für den Verkäufer auch mit hohen Kosten verbunden ist.

Bei den Silberbarren hat das Interesse in den letzten Wochen übrigens ebenfalls zugenommen, allerdings liegt es deutlich unter dem Niveau von Ende 2008/Anfang 2009. Hier sind die verschiedenen Anlagebarren überwiegend sofort lieferbar, lediglich die 1kg-Barren haben kurze Lieferfristen. Sie können aber schon jetzt jederzeit bestellt werden.

Bei den Platin- und Palladiumbarren, die während der Lehman-Krise ebenfalls stark gefragt waren, sind derzeit alle Gattungen sofort verfügbar.
03.07.09 - Heraeus Metallhandelsgesellschaft bezieht neuen Handelsraum in Hanau
Nach einjähriger Planungs- und Umbauphase hat der Edelmetallhandel des Hanauer Technik- und Edelmetallkonzerns Heraeus im Juni sein neues Domizil bezogen. „Mit dem neuen, hochmodernen Handelsraum tragen wir dem gestiegenen Geschäftsvolumen und dem damit einhergehenden Wachstum unseres Teams Rechnung“, kommentierte der Geschäftsführer der Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbH (HMG), Hans-Günter Ritter, den Umzug in die neuen Räumlichkeiten.
Der neue Handelsraum, der von dem Offenbacher Unternehmen Stadler entworfen wurde, verfügt über 12 Händlerplätze. Zusammen mit den Händlern sind auch die Abwicklung und das Edelmetall-Controlling innerhalb des Heraeus-Werksgeländes in Hanau umgezogen.
„Dank des jetzt erfolgten Ausbaus von Infrastruktur und Technik werden wir unseren in- und externen Kunden in Zukunft einen noch besseren Service bieten können. Auch ist so der Grundstein für einen weiteren Ausbau der Aktivitäten der HMG gelegt.“, so Ritter weiter.

Die Kontaktdaten der Heraeus Metallhandelsgesellschaft haben sich durch den Umzug bis auf die Gebäudebezeichnung nicht geändert:

Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbh
Heraeusstraße 12 – 14
Gebäude Y6, EG
63450 Hanau

Telefon: +49 (0) 6181.35-2750
Fax: +49 (0) 6181.35-9444
Email: edelmetallhandel@heraeus.com
Web: www.heraeus-edelmetallhandel.de
Reuters-Seite: HERH; Reuters Dealing: HERA
04.11.08 - Heraeus-Goldbarren machen in Hongkong die Runde
Heraeus findet man derzeit an prominenter Stelle in Hongkong: Gleich mehrere Doppeldeckerbusse in der ehemalige Kronkolonie fahren mit Abbildungen von Heraeus-Goldbarren durch die Stadt. Sie machen Werbung für einen sogenannten Exchange Traded Fund (ETF), ein börsengehandeltes Investmentprodukt, das im Spätsommer erstmals an der Börse in Hongkong eingeführt wurde. Auch schon bei der Präsentation zum Börsenstart wurden Original-Goldbarren von Heraeus verwendet, um das Produkt den versammelten Pressevertretern näher zu bringen.
Exchange Traded Funds sind börsengehandelte Anlageprodukte, die mit physischem Gold unterlegt sind. Seit rund drei Jahren werden diese von Banken und anderen Emittenten angeboten und an diversen Börsen weltweit gehandelt. Insbesondere in den USA sind ETFs sehr populär. Bisher wurden rund 1.000 Tonnen Gold in dieser Form verkauft.
27.11.08 - 4. Heraeus Edelmetallforum wieder ein voller Erfolg
Am 27. November 2008 fand in Hanau das nunmehr 4. Heraeus Edelmetallforum statt. Hierzu hatte die Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbH (HMG) Kunden aus der Industrie und dem Finanzsektor, aber auch "interne Kunden" aus den WCH-Produktbereichen eingeladen. Mit 120 Teilnehmern war der große Saal im Richard-Küch-Forum auch in diesem Jahr bis auf den letzten Platz gefüllt.

Dem Handel war es 2008 erneut gelungen, hochkarätige in- und externe Referenten für die Veranstaltung zu gewinnen. Nach einer Begrüßung durch den Geschäftsführer der WC Heraeus, Dr. Roland Gerner, gab zu Beginn Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Barclays Capital in Deutschland, seinen Einblick in die Ursachen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise. Für eine Überraschung bei den Teilnehmern sorgte Polleit dann im Rahmen seines Ausblicks auf die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft, als er vorschlug, dem Gold erstmals seit 1973 wieder eine feste Rolle im Weltfinanzsystem einzuräumen.

Der zweite Vortrag eines Bankers an diesem Nachmittag befasste sich mit Edelmetallen als möglichen Investments: Eugen Weinberg von der Commerzbank AG zeigte dabei vor allem die unterschiedlichen Einflussfaktoren auf, die den Goldpreis in diesem Jahr getrieben und die Entscheidungen von Anlegern, aber auch Spekulanten beeinflusst haben.

Dr. Nordholm Behrens, verantwortlich unter anderem für den Bonddrahtbereich bei der WCH, stellte in seinem Vortrag den Zuhörern die Einsatzgebiete von Gold in der Elektronikindustrie vor. Besonders bei jenen Teilnehmern der Veranstaltung, die Gold üblicherweise nur als Investmentvehikel betrachten, dürfte dieser Ausflug in die reale Welt der Goldverwendung auf besonderes Interesse gestoßen sein.

Drei Vorträge beschäftigten sich schließlich direkt oder auch indirekt mit den Platinmetallen: Die weiteste Anreise hatte dabei Troye Brady, Analyst beim drittgrößten südafrikanischen Platinproduzenten Lonmin. Er gab in seiner Präsentation einen Einblick in die derzeitge Situation der südafrikanischen Minenindustrie. Wolfgang Haggenmüller vom Research-Haus CSM worldwide GmbH berichtete über die aktuelle Lage auf den Automobilmärkten und wagte dabei auch einen Ausblick auf die nächsten Jahre. Clemens Hensel von der Duesmann & Hensel Recycling GmbH gab zum Schluss einen Einblick in die Aufarbeitung von alten Autokatalysatoren und deren Bedeutung für die Versorgung der Industrie.

Abgerundet wurde die Vorträge schließlich durch eine Zusammenfassung der Geschehnisse auf den Edelmetallmärkten und einen Ausblick auf die mögliche Kursentwicklung in den nächsten 6 - 12 Monaten. Diese Präsentation wurde von der HMG selbst durchgeführt.

An den vielgelobten Vortragsteil schloss sich am Ende noch ein Cocktailempfang und ein Abendessen für die Teilnehmer im eigens umgestalteten Casino in der Heraeusstraße an, wobei die letzten Diskussionen über die Edelmetallmärkte erst lange nach Mitternacht verstummten. Teilnehmer und Organisatoren waren sich am Ende einig, dass es auch 2009 wieder ein Edelmetallforum geben solle, mit dem 26. November 2009 steht der Termin dafür bereits fest.
21.07.08 - Platinbarren von Heraeus Limited jetzt mit "Good Delivery"-Status
Heraeus Limited Hong Kong (HLH) hat für einen neuen Platinbarren in dieser Woche mit Erfolg die Qualifizierung für den „Good Delivery“-Status des „London Platinum and Palladium Market“ abgeschlossen und wurde am 21. Juli 2008 auf die „LPPM Good Delivery“-Liste aufgenommen.
Heraeus Limited ist damit die erste Scheideanstalt in China, welche durch die LPPM zertifiziert wurde. Die Aufnahme ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der HLH, nachdem die Gesellschaft bereits 2006 mit ihren Gold-Standardbarren in die „Good Delivery“-Liste der „London Bullion Market Association“ (LBMA) aufgenommen wurde.
Uve Kupka, Präsident von Heraeus Limited Hongkong, sagte hierzu: “Dies ist ein weiterer Schritt nach vorn für unsere Organisation und wird unser Platingeschäft in ähnlicher Weise stärken, wie dies vor zwei Jahren im Goldbereich durch die Aufnahme auf die LBMA-Liste geschehen ist“.
Der 1987 gegründete „London Platinum and Palladium Market“ ist eine weltweit anerkannte Vereinigung, in der knapp 50 Handelsadressen für Platinmetalle organisiert sind. Sie legt die Standards für den internationalen Handel mit den wertvollen Metallen fest. Um auf die „Good Delivery“-Liste für Platin der LPPM aufgenommen zu werden, muss eine Scheideanstalt normalerweise über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Jahren eine Platinproduktion von jeweils mindestens 500 kg in Form von „Good Delivery“-Metall vorweisen. Die in diesem Zeitraum hergestellten Platinbarren müssen jeweils die Spezifikationen der LPPM, insbesondere in Hinblick auf Form, Gewicht, Reinheit, Kennzeichnung und Aussehen, erfüllen.
21.05.08 - 200 Gäste bei Heraeus-Veranstaltung während der Platinwoche in London
Die Heraeus Metallhandelsgesellschaft mbH (HMG) konnte am 21. Mai 2008 rund 200 Gäste von Handelspartnern, Produzenten und industriellen Endverbrauchern zu ihrem traditionellen Luncheon im Rahmen der Londoner Platinwoche begrüßen.
In seiner Ansprache verwies der Geschäftsführer der HMG, Hans-Günter Ritter, auf die großen Herausforderungen hin, die die hohe Volatilität und die Unberechenbarkeit der Entwicklungen auf den Edelmetallmärkten in den vergangenen Monaten für alle Beteiligten mit sich brachte.
Während der alljährlich im Mai stattfindenden Platinwoche treffen sich in London zahlreiche professionelle Marktteilnehmer aus aller Welt, um sich über die neuesten Entwicklungen auf den Märkten auszutauschen. Höhepunkt der Woche ist das vom 'London Platinum and Palladium Market' veranstaltete Platindinner, das jeweils am Mittwoch der entsprechenden Woche stattfindet.